21 | 05 | 2019

Grundwassermonitoring

kommt zum Tragen, wenn es darum geht, vor, während und nach Eingriffen in den Grundwasserhaushalt deren Auswirkungen auf die Grundwasserhydraulik zu dokumentieren.

Um die Auswirkungen von Eingriffen in den Grundwasserhaushalt, wie zum Beispiel

  • Bauwasserhaltungsmaßnahmen oder 
  • langfristige Grundwasserentnahmen wie bei der Trinkwasser- und Brauchwassergewinnung,
  • Versickerungsmaßnahmen,

in ihrer ganzen Tragweite erfassen zu können, ist ein Grundwassermonitoring erforderlich. Dabei wird der Druckwasserspiegel des Grundwassers langfristig beobachtet. 

 

Dazu werden im betreffenden Beobachtungsraum in vorhandenen Grundwasseraufschlüssen punktuell der Grundwasserstand über den gewünschten Zeitraum mittels Datenloggern mit Drucksensoren aufgezeichnet.

An Hand der gewonnenen Daten kann die Reaktion des Grundwasserhaushaltes bewertet und auch zukünftig prognostiziert werden:

  • Grundwasserabsenkung oder-anstieg,
  • Grundwasserfließrichtung,
  • Gradient.

 

Die Abbildung zeigt die Reaktion des Grundwasserdruckspiegels auf die unterschiedlichen Entnahmerahmen während eines Stufenpumpversuches.

 

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