12 | 12 | 2019

Gebirgsdurchlässigkeit

Die Gebirgsduchlässigkeit, auch Transmissivität genannt, ist ein immer wiederkehrendes Thema im Zusammenhang von grundwasserhydraulischen Fragestellungen, also wenn es um die  Erkundung von Fließvorgängen im Untergrund geht. Grundsätzlich steht dabei die Frage im Raum, wie durchlässig ist eine Matrix für ein bestimmtes Fluid.

Die Durchlässigkeit einer Matrix- hier das Gebirge, der Untergrund - für ein bestimmtes Fluid - hier das Grundwasser- ist bei der Klärung von grundwasserhydraulischen Fragestellungen häufig von zentraler Bedeutung:

  • Wieviel Wasser kann in einer bestimmten Zeit den Untergrund durchfließen?
  • Wie ergiebig ist ein Grundwasservorkommen?
  • Wieviel Grundwasser kann in einer bestimmten Zeit entnommen werden ohne eine bestimmte Grundwasserabsenkung zu unter- oder überschreiten?
  • ...

Aus dem Repertoire von grundsätzlich möglichen Verfahren zur Bestimmung der Gebirgsdurchlässigkeit:

ist das geeignete für die entsprechenden lokalen Bedingungen wie auch für die jeweilige Fragestellung auszuwählen.

Wesentliche Auswahlkriterein sind die zu erwartende Transmissivität, notwendige Differenzierungsgenauigkeit nach Lage wie auch die Versuchsdauer. Manchmal führt auch erst die Kombination einzelner Verfahren zum Ziel.