12 | 12 | 2019

Kamerabefahrung

Mit der Kamerabefahrung von Grundwassermessstellen kann unmittelbar deren Zustand in Augenschein genommen werden: Ausbau, Krustenbildungen, Korrosion, Beschädigungen, Fremdkörper

 Für die visuelle Untersuchung von Grundwassermessstellen oder auch offenen Bohrungen stehen zwei Kameratypen zur Verfügung:

  1. 2" Inspektionskamera mit Schwenkkopfobjektiv, Schwenkbereich 200°, 360° drehbar 
  2. Doppelobjektiv Bohrlochkamera mit Axialsicht- Radialsicht: Dual-Kamera

Die Kamerabefahrung dient als Beweissicherungsmaßnahme und überprüft eine Grundwassermessstelle auf ihre Funktion. In offenen Bohrlöchern können Klüfte bzw. Kluftzonen aufgespürt werden.

 

Vor-Ort werden die Aufnahmen an einem Bildschirm mitverfolgt, so dass spontan auffallende bzw. relevante Abschnitte eingehender begutachtet werden können:

  • Überprüfung des Ausbaus
  • Baufehler, Schäden und Mängel im Messstellenausbau
  • Rohrverschraubungen
  • Löcher
  • Anlagerungen
  • Korrosionserscheinungen
  • Organische Verunreinigungen
  • Filterschlitze
  • Fremdkörper in der GWM
  • Grundwasserströmung in der GWM
  • Grundwasserbiologie